Ausbildung

Was ist eine Ausbildung im Baugewerbe?

Sie ist vor allem vielfältig und steht für eine sichere Zukunft, wo du richtig aufsteigen kannst!

Je nach Beruf, z.B. Maurer*in, Rohrleitungsbauer*in oder Zimmerer*in arbeitest du - über oder unter der Erde - mit den verschiedensten Materialien und lernst, wie man mit Werkzeugen und Maschinen umgeht oder Baupläne umsetzt. Du bist von Beginn an bei jedem Bauprojekt dabei und siehst deinen Fortschritt jeden Tag. Dabei verdienst du schon in der Ausbildung gutes Geld und hast klasse Übernahme- und Aufstiegschancen.

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre, wobei du durch z.B. ein Abitur oder gute Noten verkürzen kannst.
Sie findet an 3 Orten statt:

  • In der Überbetriebliche Ausbildung lernst du alle Grundfertigkeiten kennen - so hast du den perfekten Einstieg
  • Im Betrieb lernst du richtige Baustellen kennen und wirst Teil eines Teams
  • Für alle theoretischen Aspekte, wie Mathe, Technik und Baukunde besuchst du dazu die Berufsschule

Voraussetzungen

An sich gibt es keine gesetzlichen Bestimmungen wann du eine duale Ausbidlung anfangen kannst oder nicht.

Betriebe achten in der Regel allerdings auf deinen Schulabschluss:

  • Meistens ist ein Hauptschulabschluss / die Berufsbildungsreife eine Mindestanforderung
  • besser noch ist es, wenn du einen Realschulabschluss / ein MSA oder sogar das (Fach-)abitur vorweisen kannst

Aber jeder Betrieb ist anders, hier schaust du am besten direkt in die jeweiligen Stellenausschreibungen!

Was musst du sonst mitbringen für eine Ausbildung im Baugewerbe?

Du fragst dich, ob eine duale Ausbildung im Baugewerbe zu dir passt?

Neben dem Schulabschluss gibt es natürlich noch andere Punkte auf die Betriebe bei der Bewerbung achten und welche du mitbringen solltest für die Ausbildung.

Handwerkliches Interesse und Geschick sind superwichtig fürs Baugewerbe. Du arbeitest viel mit den Händen, musst genau sein und mit anpacken können. Wer gerne Dinge baut und nicht vor körperlicher Arbeit zurückschreckt, ist hier genau richtig!

Mathematik und technisches Interesse sind im Baugewerbe echt wichtig. Du musst Längen, Flächen und Mengen genau berechnen können und technische Pläne verstehen. Auch Maschinen und Werkzeuge richtig einzusetzen, gehört dazu. Wer hier ein gutes Verständnis mitbringt, hat im Bau klare Vorteile und macht weniger Fehler – das spart Zeit, Material und Nerven!

Teamarbeit ist im Bau mega wichtig – allein geht’s nicht! Du arbeitest nicht nur mit deinen Teamkolleg*innen zusammen, sondern auch mit verschiedenen anderen Gewerben. Auf der Baustelle muss sich jeder auf den anderen verlassen können, nur zusammen läuft der Laden.

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind auf dem Bau ein Muss. Der Tag startet früh, und alle müssen sich aufeinander verlassen können. Wenn jemand zu spät kommt oder unzuverlässig ist, hält das das ganze Team auf. Wer pünktlich und verlässlich ist, zeigt Respekt – und wird auch ernst genommen.

Aufbau der Ausbildung

Die Ausbildung im Baugewerbe ist außerdem stufenförmig aufgebaut.

Ein zweijähriger Ausbildungsvertrag führt zum Abschluss der 1. Stufe, in welcher die Grundbildung des Baugewerbes und die berufliche Fachbildung vermittelt wird. Sie wird mit dem Hochbau-, Ausbau- oder Tiefbaufacharbeiter abgeschlossen.

Die zweite Stufe umfasst ein drittes Lehrjahr, welches auf den Facharbeiterabschluss aufbaut und zum Spezialfacharbeiter im gewählten Beruf (Tischler, Stukateur, Straßenbauer, etc.) ausbildet. Es ist auch möglich direkt einen dreijährigen Arbeitsvertrag zu unterschreiben und somit beide Stufen zu absolvieren. 

Wie finde ich die passende Ausbildung für mich?

Ob Holz, Rohre, in der Luft oder im Untergrund - im Baugewerbe gibt es vielfältige Möglichkeiten für die Ausbildung die zu dir passt!

Um dir einen Überblick über alle Ausbildungsberufe zu verschaffen, schau am besten auf der Website Anpacken.Machen. vorbei.
Hier findest du auch den perfekten Betrieb für dich und kannst dir direkt im Lebenslauf-Generator deinen Lebenslauf zusammenstellen und dich bewerben.