Ausbildungsbetriebe

Warum Ausbildungsbetrieb werden?

Die Ausbildungsmöglichkeiten im Baugewerbe sind vielfältig und bieten für Betriebe eine effektive und passgenaue Möglichkeit der Nachwuchsgewinnung. Folgende Vorteile bietet es eine Ausbildung im eigenen Gewerk anzubieten:

  • Eigene Fachkräfte ausbilden: Passgenaue Einarbeitung in betriebliche Abläufe und langfristige Übernahmechancen

  • Unabhängigkeit vom externen Arbeitsmarkt: Weniger Aufwand bei der Personalsuche und geringere Risiken durch Fachkräftemangel

  • Stärkere Mitarbeiterbindung: Höhere Loyalität durch frühzeitige Integration ins Unternehmen

  • Recruitingaufwand reduzieren: Nachwuchs kommt direkt aus dem eigenen Ausbildungsbetrieb

  • Imagegewinn und Arbeitgeberattraktivität: Ausbildungsbetriebe gelten als engagiert und zukunftsorientiert – besonders bei jungen Menschen

  • Frische Perspektiven: Auszubildende bringen neue Ideen und Impulse ins Unternehmen

  • Gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis: Geringe Ausbildungskosten bei hohem wirtschaftlichem Nutzen

Wussten Sie außerdem, dass die Sozialkasse Ihnen einen Teil der Ausbildungskosten erstattet? Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

Voraussetzungen

Staatliche Anerkennung gemäß BBiG/HwO des Ausbildungsberufes.

Um ein Ausbildungsbetrieb zu werden muss der gewünschte Ausbildungsberuf gemäß BBiG/HwO staatlich anerkannt sein. Außerdem muss der Betrieb in Bezug auf die geltende Ausbildungsordnung ausgestattet sein und genügend Fachkräfte für die Betreuung vorweisen.

Hinzu kommt die Ausbildereignung:

  • Persönliche Eignung: Keine Vorstrafen oder schweren Verstöße gegen BBiG/HwO
  • Fachliche Eignung: Berufsabschluss im Ausbildungsberuf oder Hochschulabschluss mit Berufserfahrung
  • Pädagogische Eignung: Bestehen der Ausbildungseignungsprüfung

Wie können wir Ausbildungsbetrieb werden?

1.

1. Auswahl der Ausbildungsberufe

Im Baugewerbe gibt es viele Ausbildungsberufe, stellen Sie somit vorher sicher welche Nachwuchskräfte Sie ausbilden und welche anerkannten Ausbildungsberufe Sie anbieten wollen.

 

2.

2. Registrierung

Um ein Ausbildungsbetrieb werden zu können müssen Sie einen Antrag bei der Handwerks- oder Industrie- und Handelskammer stellen. Für die Registrierung müssen die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sein, diese werden von der IHK oder HWK geprüft. Bei erfolgreicher Prüfung wird Ihr Betrieb ins Verzeichnisder Ausbildungsverträge aufgenommen und erhält die Erlaubnis auszubilden.

 

3.

3. Durchführung der Ausbildung

Nach der Registrierung des Betriebes als Ausbildungsbetrieb können Sie nun nach Auszubildenden suchen und einstellen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Stellen auszuzschreiben, z.B. über die Agentur für Arbeit, aber auch über die Kampagne Anpacken.Machen.

Ausbildungsbetriebe sind zu verschiedenen Aspekten verpflichtet:

  • Vermittlung der Ausbildungsinhalte gemäß des Ausbildungsrahmenplans
  • Ordentliche Betreuung und Beurteilung von Auszubildenden
  • Führung von Ausbildungsnachweisen
  • Ermöglichung der Zwischen- und Abschlussprüfungen