Bündnis für Regeln am Bau setzt stärkere Mindestlohn-Gewichtung bei öffentlicher Auftragsvergabe durch / Fast jeder 2. Bauarbeiter arbeitet schwarz
Pressemitteilung vom 13.11.2009
Dem Berliner Bündnis für Regeln am Bau ist ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen Schwarzarbeit am Bau gelungen: Durch die seit September geltende Vorlagepflicht einer Bescheinigung der zuständigen Sozialkasse können Betriebe fortan vor der öffentlichen Auftragsvergabe auf ihre Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit überprüft werden.
Mindestlohn-Manipulationen werden so erschwert, der Kampf gegen Schwarzarbeit am Bau kann effektiver geführt werden. Das teilten die bündnispartner heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit. zum Artikel
Erfolge für das Bündnis für Regeln am Bau.
Ein Gast-Kommentar von Dietmar Witt, Geschäftsführer der Sozialkasse des Berliner Baugewerbes in Magazin BAU von Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg e.V. Ausgabe: Dezember-2009
Mit Stolz wird verkündet, daß Berlin eine Vorreiterrolle bei der Schwarzarbeitsbekämpfung übernimmt, denn seit dem September 2009 wird als voraussetzung für die Aufnahme in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) für Berlin und Brandenburg von den Baubetrieben verlangt, eine Bescheinigung der zuständigen Sozialkasse vorzulegen, aus der sich auf die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der Betriebe schließen läßt. Für die öffentliche Auftragsvergabe sind das wichtige Informationen, mit denen Mindestlohnverstöße und Schwarzarbeit von vornherein verhindert werden können. zum Artikel
Ab September 2009 müssen sozialkassenpflichtige Bauunternehmen eine aktuelle Beitrags- und Meldebescheinigung der Sozialkasse bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin vorlegen, um in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis für öffentliche Aufträge (ULV) aufgenommen zu werden. Im ULV der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin sowie des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg sind Unternehmen eingetragen, die als fachkundig, leistungsfähig, zuverlässig und gesetzestreu gelten. Neben den öffentlichen Auftraggebern können nun auch nicht öffentliche Auftraggeber eine Übersicht über die eingetragenen Unternehmen im Internet aufrufen. Weitere Informationen über das ULV erhalten Sie unter www.stadtentwicklung.berlin.de.
Die neue „Tarifsammlung für die Bauwirtschaft 2009/2010“ ist gerade erschienen. Diese enthält auf 616 Seiten insgesamt 36 Tarifverträge, 14 Vereinbarungen, Protokollnotizen und Erklärungen sowie zahlreiche Gesetze und Verordnungen. Die umfangreichen Änderungen aus den Tarifverhandlungen wurden bereits eingearbeitet. Das Werk kostet 29,70 € brutto und kann bei der Otto Elsner Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG bestellt werden. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Verlagsgesellschaft unter www.elsner.de.
Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie hat die Ergebnisse in einer Übersicht zusammen gefasst: zum Artikel
Die Beschäftigten erhalten in zwei Stufen einen Lohnanstieg von 4,6 Prozent, teilten die Arbeitgeber-Verbände und die IG BAU am Samstag in Frankfurt mit.
Hier sind die Stellungnahmen der Tarifvertragsparteien: zum Artikel
24.02.2009 13:02 - www.maerkischeallgemeine.de
Potsdam - Die Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg erwartet angesichts der angespannten Wirtschaftslage Unterstützung durch staatliche Aufträge. Für das laufende Jahr hofft die Branche, dass die Mittel aus dem Konjunkturpaket II dazu beitragen werden, Ausfälle im Wirtschaftsbau durch mehr Aufträge im öffentlichen Bau abzumildern, heißt es heute in einer Mitteilung des Verbandes in Potsdam. zum Artikel
Wiesbaden, 26.01.09 - www.soka-bau.de
Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist 2008 um 10,45 Prozent zurückgegangen. Zum 31. Dezember 2008 lagen SOKA-BAU (Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft) 11.263 neue Ausbildungsverträge vor. Zum gleichen Stichtag des Vorjahres hatten 12.577 Jugendliche eine Bauausbildung begonnen. Die Gesamtzahl aller Ausbildungsverhältnisse in der Bauwirtschaft lag Ende 2008 bei 38.281 (Ende 2007: 38.665). zum Artikel
8.1.2009 11:49 Uhr - www.tagesspiegel.de
Die deutsche Baubranche erwartet angesichts der Wirtschaftskrise in diesem Jahr bestenfalls stabile Umsätze. Die Rezession soll erst 2010 mit voller Wucht zuschlagen. zum Artikel